Nachhaltigkeit
Unser Projekt setzt ein Zeichen für ökologischen Vereinssport – mit regionaler Kreislaufwirtschaft, natürlichen Materialien und null Verschwendung.
Ohne uns
Die 80 Tonnen Quarzsand, Kork und Füllmaterial vom SC Freiburg werden per LKW quer durch Deutschland nach Nordrhein-Westfalen transportiert – hunderte Kilometer – und dort zu Beton verarbeitet.
Mit uns
Wir übernehmen die Materialien und verwenden sie regional weiter – nur ~25 km von Freiburg nach Bollschweil. Kreislaufwirtschaft statt Entsorgung.
Von Freiburg nach Bollschweil
Statt Materialien zu entsorgen, geben wir ihnen ein zweites Leben – direkt in der Region.

SC Freiburg baut um
Der Trainingsplatz wird erneuert. Quarzsand, Kork und Elastikschicht werden frei.
Regionaler Transport
Nur ~25 km von Freiburg nach Bollschweil statt ~600 km nach NRW.

Einbau am Kohlwald
Das Material bekommt ein zweites Leben auf unserem Kunstrasen.
Auch der alte Rasen wird verwertet
Die Rasentragschicht des bisherigen Winterrasens wird nicht entsorgt. Sie wird abgetragen und zur Auffüllung und Verbesserung unseres Hauptplatzes (Naturrasen) verwendet.
So profitiert auch der Hauptplatz vom Projekt – und kein Gramm Material landet auf der Deponie.
Kork statt Gummigranulat
Viele Kunstrasenplätze verwenden Gummigranulat, das als Mikroplastik in die Umwelt gelangt. Wir nicht.
Konventionell
- Gummigranulat aus Altreifen
- Mikroplastik gelangt in Boden und Wasser
- EU-weites Verbot in Diskussion
- Höhere Hitzeentwicklung
Unser Kunstrasen
- Kork – ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff
- Quarzsand – mineralisch, unbedenklich
- Kein Mikroplastik-Risiko
- Geringere Wärmespeicherung als Gummi
Was wir jedes Jahr einsparen
Ein Kunstrasen braucht kein Wasser, keinen Dünger und kein Mähen. Das schont Ressourcen und die Umwelt.
Kein Bewässern nötig – auch in Dürresommern. Wasser kann nachhaltig für den Hauptplatz verwendet werden.
Kein Dünger bedeutet keine Nitratbelastung für Boden und Grundwasser.
Kein wöchentliches Mähen – das spart rund 60 Mähvorgänge und den dazugehörigen Kraftstoff.
Die Linien sind fest im Belag integriert. Keine chemische Farbe auf dem Platz.
Was man über Kunstrasen wissen sollte
Wir nehmen kritische Fragen ernst und beantworten sie offen.
Mikroplastik?
Berechtigte Sorge bei vielen Kunstrasenplätzen. Aber: Wir verwenden Kork und Quarzsand statt Gummigranulat. Diese natürlichen Materialien stellen kein Mikroplastik-Risiko dar.
Hitzeentwicklung?
Kunstrasen kann sich bei Sonne aufheizen. Durch den Einsatz von Kork statt Gummi fällt die Wärmespeicherung deutlich geringer aus. Zusätzlich sorgt die Lage am Kohlwald für natürliche Beschattung.
Lebensdauer?
Der Belag ist komplett neu und kommt mit voller Gewährleistung. Bei guter Pflege hält ein Kunstrasen über 20 Jahre. Danach sind die Materialien recycelbar.
Entsorgung am Ende?
Moderne Kunstrasen mit Kork-Infill sind am Ende ihrer Lebensdauer recycelbar. Die Materialien können getrennt und wiederverwendet werden – genau so, wie wir es jetzt mit dem SC-Freiburg-Material tun.